Entwurmung beim Hund
Vorsorge, die schützt. Für Tier und Mensch.
Wurminfektionen sind bei Hunden ein häufiges Problem und können zu einer Vielzahl von Gesundheitsstörungen führen. Besonders gefährdet sind junge Hunde, ältere Tiere oder solche mit geschwächtem Immunsystem, da ihr Körper weniger in der Lage ist, mit den Parasiten umzugehen. Darüber hinaus können viele Wurmarten auch auf den Menschen übertragen werden, was die Notwendigkeit einer regelmäßigen Entwurmung unterstreicht, um sowohl das Tier als auch den Halter zu schützen.
Zu den häufigsten Wurmarten gehören Spulwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer und in südlicheren Regionen auch Herzwürmer. Diese Parasiten gelangen auf verschiedene Weise in den Körper des Hundes. Spulwürmer und Hakenwürmer beispielsweise werden durch kontaminierte Böden oder das Fressen von Beutetieren aufgenommen, während Bandwürmer häufig über Flöhe übertragen werden. Besonders bei Hunden, die viel draußen sind oder Kontakt zu anderen Tieren haben, besteht ein höheres Risiko, sich mit Würmern zu infizieren. Herzwürmer, die in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet sind, werden durch Mückenstiche übertragen.
Viele Wurminfektionen verlaufen zunächst symptomlos, was bedeutet, dass betroffene Hunde oft keine offensichtlichen Anzeichen zeigen, obwohl die Parasiten bereits im Körper aktiv sind.
Wenn Symptome wie Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust, ein aufgeblähter Bauch oder Anzeichen von Unwohlsein auftreten, können die Parasiten bereits zu einer erheblichen Belastung für den Hund geworden sein. Doch selbst in Abwesenheit dieser Symptome ist eine regelmäßige Entwurmung wichtig, um eine Infektion frühzeitig zu verhindern und die Gesundheit des Hundes zu schützen.
Die Entwurmung kann entweder prophylaktisch in regelmäßigen Abständen erfolgen oder nach einer Kotuntersuchung, die zeigt, ob der Hund bereits mit Würmern infiziert ist. Der Entwurmungsplan sollte individuell auf das Alter des Hundes, seine Lebensgewohnheiten und sein Risiko angepasst werden. Welpen und junge Hunde benötigen oft eine intensivere Entwurmung, während bei älteren Hunden und Tieren, die viel drinnen bleiben, der Bedarf geringer sein kann. In Gebieten mit hohem Risiko für bestimmte Parasiten, wie etwa Herzwürmer in südlichen Ländern, sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich.
Wichtig ist: Eine pauschale Entwarnung ist für den Hund nicht unbedingt förderlich. Kommen Sie vorbei, wir beurteilen die aktuelle Situation und entscheiden dann gemeinsam über die nächsten Schritte.



Wurminfektionen bleiben oft unbemerkt – doch die Folgen können gravierend sein. Regelmäßige Entwurmung schützt nicht nur die Gesundheit Ihres Hundes, sondern auch die Ihrer Familie
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