Hornhautstabilisierungen bei Erkrankungen des Auges
Wie sich Hornhauterkrankungen effektiv stabilisieren lassen: Für mehr Sehkraft, Sicherheit und Lebensqualität Ihres Hundes
Corneal Cross-Linking (CXL) ist ein innovatives Verfahren zur Stabilisierung und Verstärkung der Hornhautstruktur, das ursprünglich in der Humanmedizin entwickelt wurde und zunehmend auch in der Veterinärmedizin Anwendung findet. Es wird vor allem bei Hunden mit Hornhautulzera, Erosionen oder degenerativen Erkrankungen wie dem Keratokonus eingesetzt, bei denen eine Verschlechterung der Hornhautstruktur droht.
Der CXL-Prozess beginnt damit, dass die Hornhaut des Hundes mit Riboflavin (Vitamin B2) getränkt wird, bevor sie mit UV-Licht bestrahlt wird. Diese Kombination führt dazu, dass sich neue Querverbindungen (sogenannte Crosslinks) zwischen den Kollagenfasern der Hornhaut bilden. Dies verstärkt das Gewebe, erhöht die Widerstandsfähigkeit der Hornhaut und stabilisiert ihre Struktur.
Der Eingriff wird in der Regel unter lokaler Betäubung oder einer leichten Sedierung durchgeführt und stellt eine relativ geringe Belastung für das Tier dar. In vielen Fällen kann CXL dazu beitragen, eine drohende Hornhautperforation zu verhindern oder den Heilungsverlauf bei schwer heilenden Ulzera deutlich zu verbessern.
Die Erfolgsaussichten sind besonders gut, wenn der Eingriff frühzeitig durchgeführt wird und die Indikation gut gewählt ist. Durch Corneal Cross-Linking kann in vielen Fällen sogar eine Hornhauttransplantation vermieden werden. Es stellt daher eine wertvolle Ergänzung im therapeutischen Repertoire zur Behandlung von Hornhauterkrankungen dar, insbesondere bei schwerwiegenden Fällen, in denen konservative Behandlungsmethoden nicht ausreichen.



Corneal Cross-Linking stärkt die Hornhaut Ihres Hundes und kann so drohende Schäden verhindern. Eine moderne Behandlungsmethode für schwer heilende Augenprobleme.
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